Afghanistan

Erlebnisse und Empfindungen im Auslandseinsatz

eine Tagebuchbeschreibung von Andree Michael Zipfel

Diese CD mit seinem Buch beschreibt die Empfindungen und die Erlebnisse eines Soldaten während seiner viermonatigen Einsätze in Kabul sowie im Norden von Afghanistan. Unterstützt mit Bildern und Filmausschnitten beginnt eine Reise in eine andere Welt. Authentisch und erlebnisreich schildert der Verfasser seine Eindrücke vom Land, seinen Menschen, den Gefahren und der Betroffenheit, von Freundschaften und Bekanntschaften.

Urheber: Andree Michael Zipfel
Dorfstrasse 57, 25371 Seestermühe
Tel. 04125/1243
E-Mail Andree-zip@hotmail.de

Auszüge:

....................jeweils zu zweit sind die Teams unterwegs.
Verbindung mit afghanischen Distriktmanagern, Bürgermeistern, Polizeichefs, Direktoren für Erziehung und Bildung sowie zivilen Organisationen werden aufgenommen, Informationen über die Lebensumstände der afghanischen Bevölkerung werden gesammelt und ausgewertet. Ziel ist es, geeignete Projekte wie beispielsweise Brunnen- und Brückenbau oder Schulen und vieles weitere mehr zu identifizieren.
Kurz gesagt: Die Lebensumstände der Menschen erheblich zu verbessern, steht im Vordergrund.

....................Das bedeutet natürlich, dass die Arbeit insbesondere bei den Menschen vor Ort stattfindet. So kommen wir in Regionen, wo vorab kein anderer Soldat, kein Auto oder in manchen Fällen auch kein anderer Fremder war.

....................bei Nebel und regnerischem Wetter beginnt der Auftrag
"Profiling von Ortschaften und Wegen in die Bergregion HAZA SAMOCH im Rahmen des Winterhilfeprogramms".

....................am nächsten Morgen, durch das heiße Gemisch aus Kaffee und Teeextrakt auf Touren gebracht, werden die Motoren der Fahrzeuge angelassen und die Marschreihenfolge wird eingenommen. Die Marschkolonne macht sich auf den Weg in die Berge. Bei einem technischen Halt zeigt der Höhemesser 1780 Meter an.

....................immer wieder müssen wir fernab der vorgegebenen Strecke auf der Karte neue Wege erkunden, um den Auftrag auszuführen.
Auf dem Rückmarsch mit unserer Patrouille bekommen wir über unser Kommunikationssystem die Mitteilung, dass sich auf der Strecke zwei weiße Toyota Corolla mit Sprengstoff auf den Weg machen.

Genau unsere Fahrstrecke.

....................unvergessen bleiben mir die freundlichen Begrüßungen in Dörfern, die vorab noch nie Soldaten gesehen haben. Nicht selten werden wir von freundlichen Afghanen unter¬schiedlichster Volksgruppen begrüßt, wenn wir uns nach dem Fortschritt einzelner Projekte erkundigten. Insbesondere bleiben aber im Rückblick die vielen Kinder in den Dörfern unvergessen, die Fremden neugierig umringten und über die Fotos lachen, die wir mit den Digitalkameras von ihnen machen.

Diese Kinder – die Zukunft Afghanistans – werden mir im Gedächtnis bleiben.